PRESSE

Eichelmann 2013

Vor zwei Jahren konnte Jürgen Pfirmann seine Klasse als einer der Aufsteiger der vergangenen Jahre in der Pfalz eindrücklich bestätigen. Die gesamte Kollektion war sehr gut, alle Weine waren wieder klar und elegant - bei den Lageweinen trotz kraftvoller Substanz - Frucht und Mineralität waren harmonisch vereint.

Im Führungs-Trio hatte sich neben dem Spätburgunder Mütterle und dem Riesling Sonnenberg der Weißburgunder aus der neuen Einzellage Ilbesheimer Kalmit an die Spitze der Kollektion gesetzt. Da stand er auch im letzten Jahr wieder, knapp vor dem enorm mineralischen Riesling Sonnenberg, dem klaren, eindringlichen Spätburgunder Mütterle und einem ebenfalls sehr guten, saftigen und cremigen Sauvignon Blanc.

In diesem Jahr präsentiert sich die starke Kollektion wieder gleichmäßig gut, alle Weine besitzen sehr klare, reintönige Frucht. Der Spätburgunder aus dem Mütterle wurde 2010 wegen Hagelschäden nicht produziert, aber die beiden anderen Spitzen der Vorjahre, Riesling Sonnenberg und Weißburgunder Kalmit, überzeugen auch in diesem Jahr mit Kraft, Stoff und viel nachhaltiger Mineralität. Die beiden Rieslinge aus dem Mütterle stehen ihnen kaum nach, beide zeigen viel Zitrusfrucht und Kräuternoten, beim "R" noch ergänzt durch feine Holzwürze.
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Gault Millau 2013

Na, da steckt doch Zug drin! Jürgen Pfirmann gibt seit einigen Jahren richtig Gas. Nach dem Hageljahr 2010 stand nun wieder eine breite Kollektion auf dem Tisch, und die Weine präsentierten sich ordentlich knackig. Auf zu viel Restzucker wird verzichtet, was der Individualität der einzelnen Gewächse zugutekommt.

Markenweine für das Haus sind sicherlich die stets gelungenen Rieslinge aus der Lage Mütterle, aber auch Weißburgunder und Sauvignon Blanc geraten sehr schön. Neue Verkaufsräume bieten nun ein modernes Ambiente. > mehr lesen

Feinschmecker 2013

Auch in diesem Jahr zählt uns das Magazin Feinschmecker wieder zu den besten Weingütern in Deutschland.

Falstaff Sauvignon Blanc Trophy 2012

Unser Sauvignon Blanc 2011 landete bei der Falstaff Sauvignon Blanc Trophy 2011 wieder unter den Top-Ten in Deutschland.

Falkensteins Weinmacher; Handelsblatt Juni 2012

Die Kalmit mit ihren 670 Metern ist die höchste Erhebung im Pfälzer Wald. Der Name kommt aus dem Lateinischen: Calvus Mons heißt kahler Berg.
Die kleine Kalmit ist ein Naturschutzgebiet. Es finden sich dort seltene Blumen wie die Küchenschelle. Prachtvolle Falter, die anderswo als ausgestorben gelten, gaukeln dort herum.


Auf der Südwestseite liegen Weingärten. Die Winzer sorgen aber dafür, dass möglichst saftiges Grün zwischen den Reben steht, so dass sich eine vielfältige Kleintierwelt ausbreiten kann.

Jürgen Pfirmann, seit zwei Jahren Chef eines Weinguts im nahen Wollmesheim, holt von dort seinen besten Weißburgunder. Der gedeiht auf dem Kalkboden hervorragend. Das relativ kleine Stück an der Kalmit ist seine beste Lage. Der 32- jährige hätte gerne mehr davon. Der größte Teil seiner 13 Hektar Reben liegt um sein Heimatdorf verstreut, auch alles sonnige Lagen.

Den schlichten Gutshof an der Hauptstraße hat sein Vater Otto Pfirmann aufgebaut. Die Reben sind sein Arbeitsfeld. Ende der Siebziger hatte er von seinen Eltern einen landwirtschaftlichen Betrieb übernommen und ihn nach und nach zu einem Weingut umgestaltet. Er verkaufte vor allem schlichte Schoppen, Müller-Thurgau und Portugieser mit etwas Süße, wie damals üblich.

Als der Sohn aus dem Flegelalter heraus war, drängte ihn der Senior, er solle Winzer werden und ihm nachfolgen. Höchst ungern begann Jürgen Pfirmann eine Lehre im noblen Gut Dr. Deinhard. „Im Sommer musste ich arbeiten, während meine Freunde im Schwimmbad lagen“ erinnert er sich. Mit zwei Kumpanen trampte er durch Südafrika. Er schaute sich in der Steiermark um, woher seine Liebe zu den Sorten Muskateller und Sauvignon Blanc kommt. Dem Vater machte er klar, dass er gerne das Gut übernehmen wollte, aber nur auf „einer höheren Qualitätsschiene“. Er spricht nicht gerne darüber, aber gewiss hat es heiße Kämpfe gegeben, die der Sohn am Ende gewann. Heuer hat er nur noch edle Rebsorten, bietet nur noch trockene Gewächse an, die in drei Stufen gestaffelt sind: Guts-, Terroir- und Lagenweine.

Ein festlicher Tropfen ist Pfirmanns Weißburgunder von der Kalmit. Ein Bündel von Kräuterwürze steigt in die Nase: Estragon, Minze, Kamille. Auch Rosenduft ist zu ahnen. Der Wein enthält natürliche Kohlensäure, die ihn bei aller Wucht spritzig macht. Er schmeckt nach Reineclauden, Mandeln und Weißbrot. Die feine Säure ist stark mineralisch geprägt.
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Vinum, April 2012

Sommelier Christine Fischer über unseren Rosé trocken 2011 Leuchtendes Himbeerrot. Sanfte Beerenaromen, lebhafte Cassis- und Rhabarbernoten. Die St. Laurent Trauben wurden abgepresst, im Stahltank vergoren und lagen bis Februar auf der Hefe.
Süffig mit lebhafter Säure und zungenumwickelnden Stachelbeernoten. Ein erfrischend unkomplizierter Alltags-Rose.

Eichelmann 2012

Substanz und Struktur. Die starke Kollektion wurde angeführt vom Spätburgunder Mütterle und dem Riesling Sonnenberg. Jürgen Pfirmann hat seine Klasse als einer der Aufsteiger der vergangenen Jahre in der Pfalz im letzten Jahr eindrücklich bestätigt.

Die gesamte Kollektion war geschlossen sehr gut, alle Weine waren wieder klar und elegant - bei den Lagenweinen trotz kraftvoller Substanz - Frucht und Mineralität waren harmonisch vereint. Aus dem Führungs-Duo des vorletzten Jahres war ein Trio geworden, der Weißburgunder aus der neuen Einzellage Ilbesheimer Kalmit hatte sich sogar an die Spitze der Kollektion gesetzt. Da steht er auch in diesem Jahr wieder, knapp vor dem enorm mineralischen Riesling Sonnenberg, dem klaren, eindringlichen Spätburgunder Mütterle und einem ebenfalls sehr guten, saftigen und cremigen Sauvignon Blanc. > mehr lesen

Gault Millau 2012

Starke Kollektion. Nahezu jeder Wein hat Kraft und Intensität. Wir hatten ja bereits die Befürchtung geäußert, dass der Hagel um Wollmesheim 2010 zu qualitativen Einbußen bei Jürgen Pfirmann führen könnte - interessanterweise war dies nicht wirklich der Fall.

Natürlich litt die Quantität, und es konnte auch nicht jede angestrebte Spitze erzeugt werden, aber die sieben angestellten Weine haben allesamt Kraft und Intensität. Die Rieslinge -Sonnenberg- und -Kalkmergel- gefielen uns sogar besser als aus 2009. Wir wünschen weniger Wetterkapriolen für die nächsten Jahre! > mehr lesen

Feinschmecker 2012

Auch in diesem Jahr zählt uns das Magazin Feinschmecker wieder zu den besten Weingütern in Deutschland.

Drunken Monday Wein Blog; August 2011

Viel Pinot für wenig Geld: 2009 Pfirmann Spätburgunder Mütterle.
Knapp, aber wirklich nur knapp streift dieser Spätburgunder die Qualifikation für unsere 10 € Deutsche Pinot Blind Probe. Aus diesem Grund widme ich mich dem guten Tropfen heute ganz fokussiert, in Ruhe und ohne störende Nebenbuhler.


Gute 11 € ruft das Weingut Pfirmann aus Landau-Wollmesheim für ihren “Top-Pinot” auf. Doch gerade für die Diva unter den Rebsorten wird oft zu viel Geld für magere Qualität aufgerufen. Doch ganz anders der 2009er Spätburgunder Mütterle vom Pfälzer Weingut Pfirmann. Aus französischen 777 Spätburgunder Klonen in der Lage Wollmesheim Mütterle gelesen, reift der Wein 12 Monate in französischer Eiche.

Auch im Glas geht es leicht in Richtung Frankreich. In der Nase eine feine dunkle Pinotfrucht (primär reife Sauerkirsche und Brombeere), eleganter Holzeinsatz, Kräuter der Provence, dunkle Schokolade und etwas Marzipan. Alles wirkt sehr fein und austariert. Nichts sticht hervor. Am Gaumen ein ähnliches Bild. Ein weicher, mittelschwerer Körper inklusive zarter Säure. Trotz der 13,5% Alkohol wirkt der Wein frisch und animierend. Das Holz ist gut dosiert, das Tannin feinkörnig. Ich wiederhole mich gerne: Für etwas mehr wie 11 € wird hier ausgesprochen viel Spätburgunder fürs Geld geboten. Der Wein ist alles andere wie ein langweiliger und beliebiger deutscher Spätburgunder. Zudem habe ich wenig vergleichbare Spätburgunder in der Qualität in der Preisklasse aus Deutschland getrunken! Liegen lassen oder mit etwas Luft jetzt trinken. 90 Punkte!
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Weinzeitschrift “Weinwelt”

Im Heft 5 (August/September 2011) zählt unser 2010er Riesling Kalkmergel zu den Top 10 Weinen im Preisbereich von 5 € bis 8 € und das unter 1106 verkosteten Rieslingen des Jahrgang 2010.

Bild Weintipp von Martin S. Lambeck in der BamS vom 11.02.2011

…..probieren wir nun einen deutschen Spätburgunder, der in seinem Preis/Leistungsverhältnis ein echter Hit ist: Der 2008 Spätburgunder Kalkgestein von Pfirmann in der Pfalz bietet für seinen Preis die Qualität eines bedeutenden Weines der Rebsorte Pinot Noir (Spätburgunder). Kühl ins Burgunderglas gegeben, entfaltet der Rotwein ein Aromenspektrum von Vanille, Johannisbeere, Brombeere, Schlehe und etwas roter Beete. Die Vanille zeigt übrigens an, dass der Wein im kleinen Eichenholzfass, dem „Barrique“ war. Dadurch bekommt der Wein zusätzlich Tannine und eine noch feste Struktur, um für Jahre im Keller zu reifen. Der Name „Kalkgestein“ erinnert uns an den Boden, auf dem die Reben stehen – Kalkgestein. Dadurch erhält unser Spätburgunder auch noch eine schöne Mineralität. Wie gut sich so ein Wein entwickeln kann, teste ich folgendermaßen: Der Wein wird probiert, die Flasche wieder verschlossen und im Kühlschrank abgestellt.

Am nächsten Tag probiere ich, ob der Wein sich weiter entwickelt hat, ob er stabil ist und immer noch schmeckt – oder ob er schlapp und unattraktiv geworden ist. Bei unserem heutigen Wein stelle ich nach einem Tag fest: Der Wein hat sich weiter entwickelt, er schmeckt hervorragend und eignet sich damit sehr gut, um einen Vorrat im Keller anzulegen.



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Eichelmann 2011

Vor zwei Jahren waren die Weine von Jürgen Pfirmann kraftvoll und klar, wirkten alle sehr jugendlich und dadurch fehlte es ihnen ein wenig an Nachhaltigkeit. Die Stilistik überzeugt, hatten wir damals geendet. Das konnten wir auch für die Kollektion des vergangenen Jahres bestätigen. Die Weine waren kraftvoll und klar, besaßen Substanz und Struktur. Die starke Kollektion wurde angeführt vom Spätburgunder Mütterle und dem Riesling Sonnenberg. Einer der Aufsteiger des vergangenen Jahres in der Pfalz! Jürgen Pfirmann hat seine Klasse in diesem Jahr eindrücklich bestätigt. Die gesamt Kollektion ist geschlossen sehr gut, alle Weine sind wieder klar und elegant-bei den Langenweinen trotz kraftvoller Substanz, Frucht und Mineralität sind harmonisch vereint. Aus dem Führungsduo ist ein Trio geworden. Der Weißburgunder aus der neuen Einzellage Ilbesheimer Kalmit hat sich sogar an die Spitze gesetzt. Großer Wein, kleiner Preis.

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Gault Millau 2011

Jürgen Pfirmann hatte uns ja in der Vergangenheit schon öfters mit ein paar Weinen gezeigt, was er drauf hat. Dieses mal ist es freilich kein Quäntchen, sondern ein Quantum mehr, das uns veranlasst hat, eine Traube erneut zu verleihen.

Sämtliche Rieslinge bewegen sich in gutem bis sehr gutem Umfeld, wobei er mit der Lage Mütterle das knapp bessere Händchen hatte als beim Sonnenberg und dabei die Lagenunterschiede deutlich herausformt. Wir hoffen, dass der Hagel um Wollmesheim 2010 den Weg von Jürgen Pfirmann nicht zu sehr verstellt hat. > mehr lesen

Feinschmecker 2011

Auch in diesem Jahr zählt uns das Magazin Feinschmecker wieder zu den besten Weingütern in Deutschland.

Nikos-Weinwelten.de; Januar 2010

Unser Weingut zählt mit seinem Sauvignon Blanc und dem Riesling Sonnenberg zu den Entdeckungen des Jahres.

Top- Wein von Martin S. Lambeck in der BamS vom 22.August 2010:

Die Kalkböden der Pfalz sorgen für besondere Rieslinge. Sie sind von massiver Bodenständigkeit, strahlen zugleich die helle Härte des Bodens aus. Das gilt auch für den 2009er Riesling Kalkmergel trocken von Pfirmann in Landau.

Unter den Aromen finden wir Nüsse, etwas Stachelbeere, Limette. In der Nase grüßen Nuß und gesalzene Butter. Außerdem atmet dieser für seine Qualität ausgesprochen preiswerte Riesling bei aller Frische einen Hauch von Frühherbst. > mehr lesen

Top- Wein von Martin S. Lambeck in der BamS vom 17. Oktober 2010:

Der Gelbe Muskateller gehört zu den in Deutschland seltenen Rebsorten (im Gegensatz zur österreichischen Steiermark). Jetzt im Herbst besticht diese Rebsorte durch ihre seelenvolle Delikatesse. Dieses Erlebnis beschert mir für einen sehr vernünftigen Preis der 2009 Gelber Muskateller trocken von Pfirmann aus der Pfalz.

Der Wein hat eine herrlich solide, beinah rustikale Art. Dagegen wirken die delikaten muskattöne, die Stachelbeere und die Veilchenaromen umso interessanter. Die Säure ist exzellent eingebunden, der Wein damit für säure-empfindliche Menschen gut geeignet. > mehr lesen

Eichelmann 2010

Selbst im schwierigen Jahrgang 2006 bestätigte Jürgen Pfirmann die starke Vorjahresleistungen, die Weißen besaßen Frucht und Klarheit, der Spätburgunder, Jahrgang 2005, hatte weiter zugelegt. Ein solches Highlight fehlt in der letztjährigen Kollektion.

Die Weine waren kraftvoll und klar, wirkten alle sehr jugendlich und dadurch fehlte es ihnen ein wenig an Nachhaltigkeit. Die Stilistik überzeugte, hatten wir im vergangenen Jahr geendet. Und dies können wir auch für die neue Kollektion bestätigen Die Weine sind kraftvoll und klar, besitzen Substanz und Struktur. Die starke Kollektion wird angeführt vom Spätburgunder Mütterle und dem Riesling Sonnenberg. Einer der Aufsteiger der Pfalz. > mehr lesen

Feinschmecker 2010

Auch in diesem Jahr zählt uns das Magazin Feinschmecker wieder zu den besten Weingütern in Deutschland.

Weinwelt, August 2009

Lt. der Fachzeitschrift Weinwelt gehört unser Riesling Kalkmergel mit 92 Punkten zur internationale Spitze.

„Drunkenmonday“ Oktober 2009

Der Weinblog „Drunkenmonday“ empfiehlt unser Weingut als nicht mehr ganz so geheimen Geheimtip.

Eichelmann 2009

Ganz stark war die 2005er Kollektion mit vielen reintönigen, kraftvollen Weißweinen und einem fülligen Spätburgunder. Und selbst im schwierigen Jahrgang 2006 bestätigte Jürgen Pfirmann die starken Vorjahresleistungen, die Weine besaßen Frucht und Klarheit, der Spätburgunder, Jahrgang 2005, hatte weiter zugelegt. Ein solches Highlight fehlt der aktuellen Kollektion. Die Weine sind kraftvoll und klar, wirken alle sehr jugendlich und dadurch fehlt es ihnen ein wenig an Nachhaltigkeit. Die Stilistik aber überzeugt.

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Feinschmecker 2009

Auch in diesem Jahr zählt uns das Magazin Feinschmecker wieder zu den besten Weingütern in Deutschland.

Eichelmann 2008

Eine überzeugende Kollektion folgte 2004, die Weine zeigten eine klare Handschrift. Ganz stark war auch die letztjährige Kollektion mit vielen reintönigen, kraftvollen Weißweinen und einem fülligen Spätburgunder. Und selbst im schwierigen Jahrgang bestätigt Jürgen Pfirmann die starken Vorjahresleistungen, die Weine besitzen Frucht und Klarheit, der Spätburgunder hat weiter zugelegt.

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Feinschmecker 2008

Auch in diesem Jahr zählt uns das Magazin Feinschmecker wieder zu den besten Weingütern in Deutschland.

Eichelmann 2007

Vor zwei Jahren erfolgte eine weitere Steigerung: weiß wie rot gelangen kraftvolle, wunderschön reintönige Weine. Eine ähnlich starke Kollektion folgte 2004, die Weine zeigten eine klare Handschrift. Ganz stark ist auch die neue Kollektion mit vielen reintönigen, kraftvollen Weißweinen und einem fülligen Spätburgunder.

Pfirmann gewinnt Sauvignon Blanc Trophy

Der beste deutsche Sauvignon Blanc 2005 kommt aus der Südpfalz Bei der Sauvignon Blanc Trophy für den aktuellen Jahrgang 2005 gab es erneut einen pfälzischen Sieg. Das Weingut Pfirmann aus dem südpfälzischen Landau setzte sich in einem Stechen ganz knapp gegen Rainer Schnaitmann aus dem schwäbischen Fellbach durch. Zu dem Wettbewerb, der zum zweiten Mal gemeinsam vom Online-Portal best-of-wine.com und der Zeitschrift Vinum/Alles über Wein ausgeschrieben wurde, waren 115 Weine aus sieben Anbaugebieten angemeldet worden mehr als doppelt soviel wie im Vorjahr. Dadurch war es möglich erstmals für vier Anbaugebiete (Pfalz, Baden, Württemberg und Rheinhessen) regionale Vorentscheidungen anzuberaumen und dort Regionalsieger zu ermitteln. Erste Weine wurden auch aus dem Rheingau, von der Nahe und aus Franken angemeldet, wo der Sauvignon Blanc teilweise mit dem alten deutschen Namen Muskat Sylvaner bezeichnet wird.

Mit dem Spitzenduo standen sich zwei prototypische Weine gegenüber, die im Glas deutlich machten, welches die besonderen Qualitäten deutscher Sauvignon Blancs sein können. Der Pfälzer ganz vom kernig, kantigen Typus leicht rauchig und stark mineralisch geprägt. der Remstäler opulent ohne laut zu sein beeindruckte mit Reife der Frucht. Erinnerte der Pfirmann-Wein eher an einen Pouilly Fumé könnte man den Schnaitmann-Wein eher einem Collio aus dem Friaul zur Seite stellen.

Beide Weine stellten neben dem ebenfalls sehr mineralischen und mit einer brillanten Säure ausgestatteten Drittplatzierten vom Cisterzienserweingut Michel aus dem rheinhessischen Odernheim die Spitze des Wettbewerbs, der im übrigen wieder geprägt war von einer fast bis auf den letzten der 115 Plätze durchgehend guten Qualitätsniveau.


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Eichelmann 2006

Nach einer starken Kollektion vor zwei Jahren folgte im vergangenen Jahr eine weitere Steigerung: weiß wie rot überzeugte Pfirmann mit kraftvollen, wunderschön reintönigen Weinen. Eine ähnlich starke Kollektion folgt mit dem Jahrgang 2004. Die Weine zeigen eine klare Handschrift und die trockenen sind - anders als bei den meisten Pfälzer Betrieben - durchgegorgen

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Gault Millau 2006

Dieser in jüngster Zeit stark modernisierte Betrieb im schmucken Wollmesheim überrascht uns seit einigen Jahrgängen mit feinen Weinen aus der Hand des jungen Jürgen Pfirmann. Neben verbesserten technischen Möglichkeiten sind vor allem seine gute Ausbildung als Önologe, sein Engagement und sein reger Austausch mit andern ambitionierten Winzern dafür verantwortlich. Seine Weine zeigen durchgehend feine Primärfrucht und sind immer zumindest moderne, gute Alltagsweine, oft mit belebender Kohlensäure. Darüber hinaus überrascht er uns jedoch in jedem Jahr mit verblüffend fein gearbeiteten weißen Burgundern, 2004 auch mit einem perfekt sortentypischen, reifen, duftigen Sauvignon, dem nur etwas Mineralik fehlt. Weit über dem übrigen Niveau der Weine lag der Spätburgunder aus 2003.

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Eichelmann 2005

Nach einer starken Kollektion im vergangenen Jahr folgt in diesem Jahr eine weitere Steigerung: weiß wie rot überzeugte Pfirmann mit kraftvollen, wunderschön reintönigen Weinen. Im Auge behalten!

Gault Millau 2005

Im Jahrgang 2002 hat er Anfangsschwächen überwunden und ging vor allem bei den weißen Burgundersorten mit großem Geschick zu Werke. Dabei gelingt ihm der Spagat zwischen sauberer Kellerarbeit und gut erhaltener Substanz. Auch 2003 besitzen seine Weine Frucht und Schliff, was in diesem Jahrgang nicht selbstverständlich ist. Außerdem zeigt er viel Feingefühl bei einer beachtlich, fruchtig-klaren Riesling Spätlese.

Gault Millau 2004

Besonders im neuen Jahrgang 2002 hat der junge Kellermeister offenbar Anfangsschwächen überwunden und geht mit großem Geschick zu Werke, vor allem bei den beachtlichen Weinen aus weißen Burgundersorten. Dabei gelingt ihm der Spagat zwischen sauberer Kellerarbeit und gut erhaltener Substanz. Der Riesling-Literwein ist ein echtes Schnäppchen. Wenn auch im Weinberg dafür gesorgt wird, dass die Trauben noch mehr Substanz erhalten, wird man sich den Weinort Wollmesheim merken müssen.

Mannheimer Morgen; 6. April 2002

Ständig gibt es neue Burgundertalente zu entdecken. Das Weingut Pfirmann in Landau-Wollmesheim war bis vor kurzem selbst in der Region kaum bekannt. Doch seit Sohn Jürgen nach abgeschlossener Ausbildung im Keller für neuen Wind sorgt, geht es beeindruckend aufwärts. Ausgerechnet mit dem bei vielen Kollegen recht schwachen Jahrgang 2000 steht eine blitzsaubere Kollektion moderner, fruchtbetonter Weine auf dem Tisch, unter denen besonders die weißen Burgundersorten überzeugen. Vor allem aber: noch sind es regelrechte Schnäppchen. Ein besonders gutes Beispiel ist der Grauburgunder Kabinett, ein erfrischender, sehr klarer, nicht zu schwerer Wein mit feinem Duft von Birne und Melone. Im Verhältnis von Preis und Qualität kaum zu schlagen.

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